Do, 7.11.2019 - 19:00 Uhr
Stadthalle Gütersloh, Friedrichstraße 10 – Großer Saal –

Konzert mit dem Novosibirsk Philharmonic Orchestra unter Leitung des berühmten Dirigenten Thomas Sanderling

Novosibirsk Philharmonic Orchestra

Das Novosibirsk Philharmonic Orchestra mit ihrem Dirigenten Thomas Sanderling kommt auf Einladung des Forum Russische Kultur Gütersloh im Jahr 2019 zum ersten Mal in die Dalkestadt. um am Donnerstag, 7. November, um 19 Uhr im großen Saal der Stadthalle ein Konzert zu geben. Das Orchester hat sich in den vielen Jahren seines Bestehens weltweiten Ruf als hervorragender russischer Klangkörper erspielt und steht auf einer Stufe mit den großen Orchestern von Moskau und St. Petersburg.

Gegründet 1956 und geleitet von dem berühmten russischen Dirigenten Arnold Kats bis zu dessen Tod in 2007 unternahm das Orchester ab 1970 regelmäßig große Auslandstourneen. Es trat dabei z. T. mehrfach in folgenden Ländern auf: Bulgarien, Italien, Finnland, Jugoslawien, Schottland, Deutschland, Spanien, Portugal, Frankreich, Schottland, England, Österreich, Spanien, Schweiz, Belgien, Luxemburg, und Japan.

Das Orchester gab seit seiner Gründung über 5.000 Konzerte und wurde dabei von so weltberühmten Dirigenten wie V. Gergiev, K. Penderecki, M. Jansons, D. Kitaenko, etc. geleitet.

Solisten waren u. a. Y. Bashmet, J. Fischer, D. Oistrach, M. Pletnev, V. Repin, S. Richter, M. Rostropowitsch, G. Sokolov, V. Spivakov und M. Vengerov.

Programm

  • Ludwig van Beethoven (1807) die Ouvertüre zu „Coriolan“ (op. 62)
  • Felix Mendelssohn-Bartholdy, Violinkonzert e-moll, opus 64, Solistin Lara Boschkor
  • Ludwig van. Beethoven Sinfonie Nr. 7, A-Dur, op. 92

THOMAS SANDERLING - Dirigent

Thomas Sanderling wuchs in St. Petersburg auf, wo sein Vater Kurt Sanderling Dirigent der St. Petersburger Philharmonie war.
Nach Abschluss der Musikschule des Leningrader Konservatoriums studierte er Dirigieren an der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin. Im Alter von 24 Jahren wurde er Musikalischer Leiter des Opernhauses Halle. Schon während dieser Zeit war er häufig Gast bei führenden Orchestern und Opernhäusern wie der Dresdner Staatskapelle und dem Leipziger Gewandhaus.

Thomas Sanderling blickt auf eine umfangreiche internationale Gastspieltätigkeit zurück. So dirigierte er die renommierten Orchester in Stockholm, Helsinki, Oslo, Wien und London (Philharmonia Orchestra, London Philharmonic, Royal Philharmonic Orchestra), das Liverpool Royal Philharmonic Orchestra, die Tschechische Philharmonie, die Moskauer Philharmonie (Gedenkkonzert für David Oistrach), das Tschaikowski Radio Symphony Orchestra in Moskau und auf Konzertreisen in Deutschland, die Dresdner Philharmonie, die Rundfunk-Sinfonieorchester in Deutschland, England, Italien, den Niederlanden, Russland und Polen sowie die Orchester in Dallas, Baltimore, Pittsburgh, Detroit, Vancouver und Montreal. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der St. Petersburger Philharmonie, mit der er regelmäßig konzertiert.

Thomas Sanderling ist außerdem ein geschätzter Operndirigent. Von 1978 bis 1983 war er ständiger Gastdirigent an der Deutschen Staatsoper Berlin. Er dirigierte ein umfangreiches Repertoire, so u. a. Opern von Mozart, Beethoven, Weber, Wagner, Verdi, Smetana, Dvorak, Puccini, Tschaikowsky und Strauß. Er dirigierte weiterhin an der Komischen Oper Berlin, der Deutschen Oper Berlin, der Wiener Staatsoper (Die Zauberflöte sowie Figaros Hochzeit als erste Aufführung nach dem Tode von Karl Böhm), der Bayerischen Staatsoper München, der Oper Frankfurt/Main, der Hamburgischen Staatsoper, am Gran Teatro La Fenice die letzte Ponnelle Produktion der Die Zauberflöte sowie Aufführungen von Don Giovanni an der Königlichen Oper Kopenhagen sowie der Finnischen Nationaloper Helsinki. Jüngst erst leitete er die Wiederaufnahme Lohengrin am Mariinsky Theater (Kirov) in St. Petersburg.
Ebenso leitete er die Wiederaufnahmen von Mozarts Die Zauberflöte sowie der Schostakowitsch Oper Lady Macbeth of Mtsensk Region am Moskauer Bolschoi Theater.

Lara Boschkor (Violine)

Lara Boschkor erlangte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2013 den 1. Preis des 12. Carl Flesch Violinwettbewerbs in Ungarn und den 1. Preis und die Goldmedaille des 7. Henryk Szeryng Violinwettbewerbs in Mexiko gewann – als jeweils jüngste Teilnehmerin der Wettbewerbe. 2015 folgte der erste Preis bei der Johansen International String Competition in Washington D.C. und der 1. Preis beim 11. Internationalen Königin Sophie Charlotte Violinwettbewerb. Sie ist die Gewinnerin des Tonali17 Musikwettbewerbs für Violine 2017 in Hamburg.

Lara Boschkor wurde im Oktober 1999 in Tübingen geboren. Sie erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von viereinhalb Jahren, studierte bereits als Neunjährige am Precollege der Hochschule für Musik und Tanz Köln und später am Jungstudierendeninstitut der Hochschule für Musik Detmold. Gegenwärtig studiert sie die junge Geigerin bei Kolja Blacher in Berlin und Erik Schumann in Frankfurt/Main.

Seit 2015 ist sie junge Solistin der Kronberg Academy.

Mit ihrem 8. Lebensjahr trat sie erstmals als Solistin mit Orchester auf. Seitdem konzertiert sie mit großem Erfolg in Rezitalen, Kammermusikkonzerten und Orchesterkonzerten. Ihre Auftritte führten sie in zahlreiche renommierte Konzerthäuser wie Kölner Philharmonie, Tonhalle Düsseldorf, Tonhalle Zürich, Laeizhalle Hamburg, Elbphilharmonie Hamburg, Konzerthaus Berlin, Théâtre Marigny Paris, Theatre Odeon Bukarest, Cuvilliés-Theater München und Izumi Hall Osaka. Im Mai 2014 debütierte sie in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York.

2013 debütierte Lara in Japan und führte dreizehnjährig Tschaikowskis Violinkonzert auf. Im selben Jahr war sie Solistin des Armenischen Philharmonischen Orchesters in der Aram Khachaturian Concert Hall in Yerevan unter Harutyun Arzumanyan und konzertierte als Solistin mit dem Staatlichen Symphonie Orchester Mexikos unter Enrique Bátiz Campbell. Sie war zu Gast bei den Bergischen Sinfonikern unter Alexander Merzyn, bei den Osaka Symphonikern unter Yuki Miyagi, bei der Philharmonie Baden-Baden unter Pavel Baleff, beim Heilbronner Sinfonieorchester unter Peter Braschkat, bei den Bielefelder Philharmonikern unter Alexander Kalajdzic, bei der Jungen Norddeutschen Philharmonie unter Daniel Blendulf, bei den Hamburger Symphonikern unter Jeffrey Tate und bei der Dresdner Philharmonie unter Michael Sanderling.

Vorverkauf: Eintrittskarten für 39 bis 19 Euro gibt es bei Gütersloh Marketing GmbH., bei der Stadthalle Gütersloh, bei allen Tageszeitungen und beim FORUM – Telefon 05241/59577